Zu viel erwartet

Ich hatte zu viel erwartet von ‚Neither Brain Nor Ghost‘. Am Anfang des Buches fand ich den Aufbau ganz gut. Danach hatte ich allerdings das Gefühl, dass der Autor den Faden verlor. Mir ist noch nicht, ob er sein oder mein Faden verloren hat.

William Teed Rockwell hat in den ersten 6 Kapitteln ziemlich sauber dahin filosofiert, dass unser Bewußsein nicht im Hirn lokalisiert ist, und auch nicht an der Haut aufhört, sondern ein Patron ist das entsteht in der Zusammenarbeit von Hirn, Körper und Umwelt. Für mich wäre den nächsten Schritt gewesen, zu gucken was passiert wenn 2 solche Bewußtseine zusammen kommen. (Oder 12 oder 300.) Wenn er schon heilige Häuschen abreißen will, dann wäre das Häuschen der Inividualität ein gutes Ziel. Die ‚Entdeckung‘, dass es kein ‚Mein Bewußtsein‘ gibt, dass das ‚Ich‘ zwar ein praktisches Konstrukt ist, aber nicht so klar vom ‚Du‘ abzugrenzen ist.

Stattdessen sagt er noch einige Malen, dass er weiter geht als ‚Andy Clark‚, was ich nicht so sehe, um mit eine Beschreibung der ‚Dynamic Systems Theory‘ aufzuhören. Ich werde da noch mal weiterschauen, aber nicht jetzt. Mr. Rockwell hat da nach meiner Meinung eine Chance verpasst. Out of Control bietet vielleicht mehr in der Richtung. Jedenfalls fängt es gut an 🙂

One Trackback

  1. By – was einer so denkt – on 16 April 2009 at 8:41 pm

    […] Frage, wo ich aufhöre und Du anfängst. Diese Frage entstand bei der Lektüre von Andy Clark und William Teed Rockwell, die Beschreiben, dass der Bewusstsein nicht nur im Hirn sitzt, sogar nicht nur innerhalb unseren […]

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