Verbindungen zwischen Berlin und den (Kohle-)Stromkonzernen

Greenpeace hat ein ‚Schwarzbuch Klimaschutzverhinderer‘ veröffentlicht, wo die personellen Verbindungen zwischen Berlin und den großen Energiekonzernen veröffentlicht werden. Laut Greenpeace wird hier deutlich, wieso Klimaschutz hier in Deutschland nur schleppend praktiziert wird. Ich könnte mir vorstellen, dass es auch sein Einfluss hat auf die Gestaltung der Strommarktliberalisierung.

Die Logik ist in beiden Fällen die Gleiche: Bestandschutz geht vor. Vor Klimaschutz. Und vor wirksame Maßnahmen um die Liberalisierung voranzutreiben. Glos ist dabei ein großes Beispiel. Er macht auf mich nie den Eindruck dass er großen Ahnung hat, aber geht mit einer Vehemenz vor, die Erschreckend ist.

Auch Rezzo Schlauch ist vertreten, ehemaliger grüner Staatssekretär, der erstaunlicherweise auf seine Webseite nichts über sein Engagement bei der EnBW erwäht. Aber über sein Aufsichtsratsmandat bei der Spreadshirt AG.

Das ganze Papier gehört wirklich in der Kategorie ‚Zynischmacher‘. Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass eine wirksame Energiepolitik nur von unten kommen kann. Bürger müssen sich vereinen und eigenen Unternehmen gründen, wie die EWS-Schönau das im Strombereich vorgemacht hat, und B-Energie in Bremen das gerade im Gasbereich versucht.

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