Wirtschaftswissenschaft für Menschen

Julie Nelson hatte mich in ‚Die Scheuklappen der Wirtschaftswissenschaft‘ schon beeindruckt.  Jetzt habe ich ihr ‚Economics for Humans‘ gelesen.

Sie beschreibt sehr überzeugend, dass die Wirtschaft keine Maschine ist. Zwar haben  Neoliberalen und Antikapitalisten sich auf dieser Metapher geeinigt, aber damit ist es nicht die Wahrheit.

Ich hänge jetzt im Luftleeren. Im Allgemeinen ist es nämlich auch meine Arbeitshypothese, dass die Wirtschaft eine Maschine ist.  Die Annahme, dass kapitalistische Organisationen nur überleben können, wenn sie sich ausschliesslich der Gewinnmaximierung widmen, erklärt auch viel. Aber letztendlich macht es auch lahm. Was willst du dann noch machen mit deinen ethischen Überlegungen? Wie willst du deine Gesellschaft mitgestalten? Es ist auch die Annahme, die Peter Barnes dazu gebracht hat, sein kompliziertes Commons-Plan auszudenken.

Ich hänge jetzt wirklich im Luftleeren. Kann auch mal sein.

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