Mindware

Ich lese gerade ‚Mindware‚ von Andy Clark.

Ich merke, dass ich gesättigt bin mit einführender Literatur im Grenzbereich von Kognitionswissenschaft, Artificial Life, Informatik. Auch liest das Buch sich nicht so flott wie sein ‚Being There. Putting Brain, Body and World together again‘.

Der ganze Titel lautet ‚Mindware: An Introduction to the Philosophy of Cognitive Science‚, und das gibt den Inhalt ziemlich genau wieder. Zusätzlich findet die Diskussion immer auch in Bezug auf Technologie statt. Von den Anfängen der Künstliche Intelligenz über Neuronale Netze, Genetische Algorithmen, Artificial Life und Systemdynamik zu dem Kapittel wo ich gerade anfange.

Jedes Kapittel fänft mit Skizzen an. Was ist die Kerngedanke von zB die Systemdynamiker, wenn es um Kognition geht. Danach werden diese Gedanken kritisch besprochen, und zum Schluss gibt es Literatur-Hinweise. Eigentlich ist das einen ganz guten Ansatz.

Je weiter ich lese, je lästiger finde ich es aber, immer wieder erst Begeistert zu sein von den tollen Lösungen, die Leute haben, um dann das ganze in einen Abwasch zu hinterfragen. Vielleicht lese ich auch zu schnell. Sicherlich das Kapittel über System Dynamics war mir zu kurz.

Eine der Sachen, die ich mich für meine Pause Anfang nächsten Jahres überlege, ist etwas von Kelso oder von Port & van Gelder zu lesen. Mein kleines Sabbatical, here I come!

Advertisements

3 Comments

  1. Posted 27 Oktober 2007 at 7:12 pm | Permalink

    Johan, wie schaffst Du es, die vielen Bücher zu lesen? Ich habe kein Fernsehgerät, lese auch viel, aber mit Deinem Pensum komme ich nicht mit! 😉

  2. Posted 28 Oktober 2007 at 8:27 pm | Permalink

    Danke schön. Ich glaube aber, dass es nicht so viel ist, es sieht nur viel aus, weil ich auch viel über die Bücher schreibe.

    An der anderen Seite ist es für mich wichtig, viel zu lesen. Als ich vor 10 Jahre entschied, mich noch mal umzuschulen, hatte ich keine Ahnung von IT, und keine Ahnung von BWL und was damit zusammenhängt. Inzwischen bin ich ziemlich fit, aber das mach ich eben auch über lesen.

    Kein fernsehen hilft indertat, aber ob das Internet soviel besser ist? Da vergeude ich doch auch noch einiges an Zeit.

  3. Posted 28 Oktober 2007 at 9:30 pm | Permalink

    O ja – Internet kostet viel Zeit! 😉


Einen Kommentar schreiben

Required fields are marked *

*
*

%d Bloggern gefällt das: