IT-Abteilungen sterben aus?

Nicholas Carrs Thesen stoßen auf Widerspruch: IT-Abteilungen sterben nicht aus – Computer Zeitung

Nicholas Carr schlägt wieder zu. Auch sein letztes Buch hatte einiges in Bewegung gesetzt 🙂 Ich habe beide Bücher nicht gelesen und dementsprechend kann ich eine undifferenzierte Meinung abgeben.

Eine Sache ist schon mal klar: es bleibt nicht wie es ist. Wohin es geht, weiß ich natürlich auch nicht.

Ich nehme an, dass der Vorsitzender des CIO-Forums nicht nur für sich spricht. Und ich verstehe, dass die CIOs einen großen Wert haben für Unternehmen. Sie haben aber auch Schattenseiten:

  • CIOs arbeiten nicht umsonst
  • CIOs arbeiten nicht alleine, und die Mitarbeiter arbeiten nicht umsonst.
  • CIOs verwenden nicht die Infrastruktur von google oder amazon, sondern brauchen einen eigenen Infrastruktur. Den bekomt man nicht umsonst.
  • CIOs leben in der IT-Welt, die Anwender nicht. Man kann nicht von Anwender verlangen, dass sie die IT-Sprache sprechen. Aber spricht die IT-Abteilung immer die Sprache des Geschäfts? Reibungsverluste bekommt man leider wohl umsonst.
  • CIOs in kleineren und mittleren Unternehmen können nicht alles wissen. Also brauchen sie externen Consultants. Die bekommt man wieder nicht umsonst.

Ich kann mich vorstellen, dass es einige Unternehmen gelingt, Software zu bauen, die vom Anwender zu bedienen und zu konfigurieren ist. Wenn es google oder amazon gelingt, die IT-Kosten Ihres Unternehmens auf diese Art um 90% zu senken und dazu die Verfügbarkeit der IT zu steigern, glaube ich, dass Carr gute Karten hat. Aber wer weiss. Eigentlich kommt es immer anders.

Wieso können die vielen kleinen und mittleren Unternehmen nicht selber das ‚commoditisierte‘ Netz sein?

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