Schwarztmalen 2

Gestern habe ich auf die Aussage von Roubini verwiesen. Gestern hat auch Bernanke gesprochen. Hier die Version des FTD. Kurz gesagt: es ist schlimm, es wird noch schlimmer, aber vielleicht auch wieder besser, in 2010. Es gibt einiges, was ich dazu nicht verstehe:

Am US-Aktienmarkt kamen die Aussagen Bernankes gut an. Der breitgefasste Index S&P 500 drehte nach anfänglichen Verlusten ins Plus. Händler begründeten das damit, dass Bernanke die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen geschürt habe mit dem Satz, die Fed werde „falls nötig zeitnah handeln und eine adäquate Versicherung gegen Abwärtsrisiken zur Verfügung stellen“.

Wie weit wollen die die Zinsen noch senken? Ich habe diese Woche schon jemand gelesen, der Carry-Trades in US-Dollar anstatt Yen überlegt hat. Und dann folgendes:

Bernanke machte […] deutlich, dass er in Sachen Inflation vor allem auf ein schwächeres Wachstum in der Welt außerhalb der USA setzt: […] Er räumte aber ein, dass dieses Szenario nicht eintreffen müsse. „Aufwärtsrisiken für die Inflation sind ebenso gegenwärtig, einschließlich der Möglichkeit, dass Energie- und Nahrungsmittelpreise nicht nachgeben oder dass höhere Rohstoffpreise und der schwächere Dollar stärker auf die Kerninflation durchschlagen, als wir es erwarten.“

Ein zweiter Artikel in der FTD: Chinas Bauern droht große Dürre.

Und was macht China, wenn die Bauern kein Essen produzieren können? Die internationale Rohstoffpreise niedrig halten?

Nachtrag 29. Februar: Passendes Video (Danke CalculatedRisk):

One Comment

  1. Posted 28 Februar 2008 at 11:33 am | Permalink

    Ach, und zum Thema ‚Zinssenkung‘: die Banken müssen die Zinssenkungen auch weitergeben (können). Calculated Risk verweist auf ein Artikel in The Wall Street Journal (Oops, Bezahlseite..). Zitat: ‚Last week, rates on $300 million of California’s variable-rate demand notes rose to 8.25% from 2% the previous week.‘


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