Swarm Creativity

Swarm Creativity‘ war das vierte Buch zum Thema ‚dezentrale Strukturen in Unternhemen‘. Und das Beste. Auch online findest du einige Quellen zum Thema, der Autor, Peter Gloor, lebt offensichtlich nach seinen Werten.

Das Buch beschreibt COINs, COllaborative Innovation Networks. Das sind Netzwerke ohne Hierarchie, die Erneuerungen vorantreiben. Diese Netzwerke haben einige Merkmale, die klar dargestellt werden. Weiter werden Rollen, die Menschen in COINs einnehmen, beschrieben und Beispiele von COINs gegeben.  Der Begriff ‚Swarm Creativity‘ ist an das Buch von Bonabeau, Dorigo und Theraulaz angelehnt, aber letztendlich basiert die Forschung eher auf die Forschung nach soziale Netzwerke, wie Milgrams Experiment mit den ’small world networks‘. Die welt ist klein, indertat.

Was unterscheidet dieses Buch von den anderen Büchern?

  1. Es hat eine vernünftige Literaturliste. (Erstaunlicherweise habe ich nur einen Buch aus der Liste im Schrank. Einen guten Anfang für eine neue Lesereise.)
  2. Es ist fokussiert. das Buch beschreibt COINs, und wie man sie studieren kann. Dabei geht es in die tiefe.
  3. Wenn er tiefer in die Materie geht, greift der Autor auf eigenen Erfahrungen zurück.
  4. Das Buch steht auch still bei der Frage, wie man diese Prozesse ermöglichen und optimieren kann.
  5. Das Buch steht nicht still bei der Frage, wie man diese Prozesse kontrollieren und instrumentalisieren kann.
  6. Es ist ein Buch vom Fachmann, nicht vom Journalisten.

Die anderen Bücher hatte ich hier beschrieben:

  1. WE are smarter than ME
  2. The Starfish And The Spider
  3. Die Weisheit der Vielen
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