Klimakriege in der FAZ

Klimakriege – FAZ.NET

Die FAZ hat ‘Klimakriege’ jetzt auch gelesen. Und wunderbar im eigenen Rahmen eingepackt. Da wo der umweltbewusste Deutscher Häme bekommen kann, wird  Harald Welzer freudig empfangen:

Das Buch ist ersichtlich nicht für Leute geschrieben, die um versiegende Brunnen und verdorrende Weidegründe kämpfen oder dem nächsten Hurrikan entgegenbangen. Es gilt dem umweltbewussten Mitteleuropäer, der seinen Müll trennt, mit dem Fahrrad zum Einkaufen fährt, auf unnötige Flugreisen verzichtet und hofft, seinen Kindern und Enkeln so das Schlimmste am Klimawandel ersparen zu können. Für diesen Leser hält Welzer eine bittere Wahrheit bereit: Es reicht nicht! Alles vergebens.

Aber in dem Moment, dass man nicht über den Anderen, sondern über die eigene Welt nachdenken musst, ist das Buch nicht ‚wissenschaftlich genug‘. Und:

Geschichte, besonders die Geschichte von Kriegen und Desastern, ist eben kein Soziologiebaukasten; ihre Akteure lassen sich nicht durch Abstraktion, sondern nur aus den jeweiligen Bedingungen ihres Handelns heraus verstehen.

Genau, also denken wir nicht über morgen nach. ‚Peace in our Time‘.

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