Genau was ich jetzt brauche 2

Nach kleiner Pause lese ich jetzt ‘Power System Economics‘ weiter.

Es ist noch immer, was ich gerade brauche. Aber so langsam vermute ich auch, dass das Buch wie ‘Mind the Gap’ dazu gedach ist, die Wirklichkeit in die Zwangsjacke der neoklassike Wirtschaftstheorie zu pressen.Ich bin mir noch nicht sicher.

Steve Stoft sagt zum Beispiel, dass man ohne Regulierung nicht auskommt. Dann schlägt er eine Regulierung mit Hilfe des ‚Value of Loads Lost‘ (VOLL) vor, die sehr nah an der Wirtschaftstheorie bleibt. Leider ist diese Wert schlecht zu bestimmen, macht den Markt riskant und ist zudem anfällig für die Ausübung von Marktmacht. Dann kommt er zu einem Modell mit festen Vergütung für Netzreserven, dass besser funktioniert, um am Ende zurück zu schwenken zu einem Modell mit einer Verpflichtung Kapazitäten zu haben, zusammen mit einem VOLL-Bepreisung, nur um Nah am Wirtschaftsmodell zu bleiben.

Die Dynamik von Märkten streift er an, aber tangiert sie nur.

Im Sommer habe ich Andy Ford’s Analyse der Californische Stromkrise gelesen. Steve Stoft greift auch auf diese Krise zurück. Er zitier aber eher William Hogan. Hogan is one of the premier spokespersons for the
market-oriented view
. (O-Ton Andy Ford). Inzwischen kriege ich immer mehr eine Idee von den Diskussionen hinter den Märkten. Ich muss jetzt das EnergieWirtschaftsGesetz mal gut lesen, um den Bogen zurück zu der Deutschen Situation zu schlagen.

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One Trackback

  1. […] was ich jetzt brauche 3 Immer noch lese ich ‘Power System Economics’. Mein Bedenken, dass der Praxis in der Zwangsjacke der Theorie gepresst wird, war unbegründet. Hier schreibt einfach jemand, der weiss, wovon er […]

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