Indonesien plant Massenumsiedlungen wegen Steigung des Meeresspiegels.

Indonesien hat schon viel Erfahrung mit Massenumsiedlungen gemacht. In den vergangenen Jahrzehnten sind viele Leute von Java nach Sumatra umgesiedelt. Das hat schon für erhebliche Spannungen gesorgt.

The Jakarta Post – Mass relocation planned as seas rise (via climateark.org)

Riau Governor Ismeth Abdullah said the sea level increases were the result of global warming and would affect uninhabited islands in the province in the long run. Local fisherman are already feeling the pinch from climate change, he added.

„Climate change has cut the fishermen’s income because many fish are now gone,“ Ismeth said. His administration has promoted mangrove reforestation to deal with the increasing sea levels.

Spannend ist aber die Gedankenkette Klima -> Fischerei -> Wiederaufforstung des Mangrovenwaldes. Es sieht so aus, als ob der Herr Abdullah Ursache und Folge umdreht: wenn man Mangrovewald wiederaufforstet hat man es voher abgeholzt. Mangrovewälder sind aber die Brutstätte für viele Fische.

Und ganz spannend ist die Idee, dass Herr Abdullah erst aktiv wiederaufforsten kann, nachdem er seine eigene Verantwortung abgelehtn hat. („Nein, nicht die Abholzung sondern die Klimasünder sind schuld!“). Vielleicht sollte Deutschland auch öfter China und Indien kritisieren. Dann kommen wir hier auch mit Taten in Schwung! (Habt ihr das gehört, Böll-Leute?)

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