Zynischmacher der Woche: WWF im Sonntaz zum Thema Tourismus

Streit der Woche: „Es geht nur um den eigenen Luxus“ – taz.de.

Im Onlineartikel wird auf den aktuellen TAZ verwiesen – frag mich nicht, warum sie nicht alles online stellen – und hier finden wir folgende Stilblüten von Frau ‚Martina Kohl, WWF-Expertin für nachhaltigen Tourismus‚ (taz).

Liest und schaudert:

‚Kann Tourismus dennoch die Welt verbessern? Natürlich [..] Kein anderer Wirtschaftszweig hat diesen unglaublichen Potential dazu. Die Natur und Landschaften des eigenen Landes und fremden länder weltweit in ein attraktives Produkt zu verwandeln, sie in Wert zu setzen.‘

Also: wir können die Welt dadurch verbessern, dass wir Natur und Landschaften in Produkte verwandeln, verwerten? Viel zynischer hätte ich es nicht sagen können.  Erst, wenn der letzter Stein verwertet ist, leben wir in den perfekten Welt. Oder wie war das auch schon wieder die Cree-Weissagung, die in den Achtzigern so populär war?

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.

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