Was sagten die Experten vor 14 Tagen zu Fukushima

Ich erinnere mich noch an den beruhigenden Worten, die der Spiegel vor 14 Tage aus der Dresdener Expertenrunde publizierte:

Die Ausgangslage:

„Wir wissen sehr wenig“, sagt DPG-Präsident Wolfgang Sandner

Man kann aber relativ schnell beurteilen, wie schlimm es wird:

Denn vor allem der Faktor Zeit spielt eine wichtige Rolle. „Entscheidend sind die ersten 20, 30 Stunden nach der Schnellabschaltung“, sagt Antonio Hurtado, Professor für Kernenergietechnik von der TU Dresden.

Und eigentlich kann es nicht schlimm werden:

Der Münchner Strahlenschützer Herwig Paretzke hält die befürchtete Verstrahlung großer Regionen inzwischen für unwahrscheinlich. „Selbst wenn es jetzt noch zu einer großen Explosion und Freisetzung von Nukliden kommen sollte, wären die Folgen nicht so schlimm wie damals in Tschernobyl“. [..] Inzwischen würden in den Meilern, nach allem was man wisse, keine gefährlichen Nuklide mehr produziert.

Wie vorhin schon festgestellt, ‚wissen wir sehr wenig‘, aber das stört den Experten nicht, sich zu äussern. Experte bleibt man nämlich, wenn man den Größten Annehmbaren Unsinn produziert:

Paretzke und Hurtado stützen ihre Ferndiagnose auch auf die bislang freigesetzten Nuklide. „Bislang wurden außerhalb des Atomkraftwerks erstaunlicherweise nur Cäsium-137 und Jod-133 nachgewiesen“, sagt Paretzke. Diese Nuklide könnten sogar aus den Filtern stammen, die beim Druckablassen durchgeblasen wurden. Womöglich hatten sich die nun nachgewiesenen Nuklide dort über Wochen angesammelt und gelangten nach dem Störfall in die Luft.

Es hätte ja sein können, nach allem was wir wissen…

Der Dresdner Physiker ist guter Hoffnung: „Wir erwarten eine sukzessiv bessere Beherrschung des Störfalls.“

Die Wissenschaft hat festgestellt, festgestellt, festgestellt….

via Havariertes AKW: Experten glauben nicht an Tschernobyl-Neuauflage – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft.

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