Hacker bedienen sich bei Emissionsrechten

Mit eine Lösung basierend auf Ordnungsrecht wäre das nicht passiert…

Hacker haben mittels Phishing Emissionszertifikate von DEHSt-Konten ins Ausland überwiesen und dann verkauft.

[..] derzeitigen Preis von etwa 12,50 Euro pro Emissionsrecht [..] Nach Angaben der FTD hat allein ein einziger mittelständischer Industriebetrieb Rechte im Wert von 1,5 Millionen Euro verloren.

Das Umweltbundesamts, an dem die DEHSt angesiedelt ist, meldete sich am Mittag zum Hacker-Angriff zu Wort: Nach bisheriger Kenntnis haben demnach sieben von circa 2.000 Nutzern des deutschen Emissionshandelsregisters ihre Kontozugangsdaten als Reaktion auf die gefälschten Emails abgegeben. Dadurch wurden 250.000 Emissionsberechtigungen mit einem Wert von je rund 12 Euro unberechtigt von den Konten transferiert.[..]

12 Euro oder 12,50 Euro? Und wo wir doch rechnen: 12 * 250000 = 3.000.000,00 Euro. Das heißt, dass die Hälfte der Schaden an einer Stelle entstanden ist. 125.000 Tonnen. Wer kann das gewesen sein? Ich kenn noch Leute, die Risikomanagementsberatung machen. Es könnte sogar sein, dass ich hier viel beisteuern könnte. Und die andere sechs?

Emissionshandel stellt gerade Mittelständer vor der schwierigen Aufgabe, eine Verwaltung, ein Controlling, ein Messwesen und ein Risikomanagement aufzubauen für zum Teil eher geringen Werte. Die kleinste Anlagen in Deutschland, die vom Emissionshandel betroffen sind, emittieren weniger als 2000 Tonnen pro Jahr. Für die Werte kann man keine vernünftige Organisation aufbauen. Aber auf diese Art macht eine unvernünftige Organisation auch kein Spaß :-( Noch mal die 1,5 Millionen Schaden: was müsste die Organisation mehr leisten, um solchen Fehler im operativen Betrieb zu vermeiden? Berater? sind teuer. Das Vieraugenprinzip? erfordert zwei Mitarbeiter. Das ist wahrscheinlich ein Mitarbeiter mehr, das läppert sich in 10 Jahre und der Schaden von 1,5 Millionen ist nicht garantiert.

Einer der ‘Market Failures’, die einen perfekten Markt unmöglich machen, ist eben auch die kriminelle Energie mancher Mitbürger. Weg mit dem Emissionshandel! :-)

viaHacker bedienen sich bei Emissionsrechten.

Pentagon: Klimawandel als Sicherheitsproblem

Pentagon: Klimawandel als Sicherheitsproblem.

Aus dem Artikel lese ich aber nicht, dass das Pentagon hier ein Problem sieht. Der kleine Zyniker in mir sagt, dass das Pentagon Konflikte auch als Chancen wahrnehmen könnte.

Neoliberale Steuerfahndung

Ich sehe das Problem nicht:

Der Fiskus prüft den Ankauf brisanter Bankdaten möglicher deutscher Steuersünder in der Schweiz.[..] Die Schweizer Wirtschaftsministerin Doris Leuthard sagte im Schweizer Fernsehen, es gebe im Prozessrecht die Regel, dass man illegale Daten nicht verwende. Es gebe dann wohl bald den neuen Beruf “Datenklauer”.

Das wäre doch die ideale marktgerechte Lösung, die auch den Schweizern sehr entgegen kommen sollte?

viaDrohende Steueraffäre: Schweiz warnt Fiskus vor Daten-Deal | FTD.de.

Die kleine Freuden des Alltags

Auftrittsprobe auf Geburtstagsfeier:

Zurück aus Göttingen

Zurück von sieben Tage Butoh tanzen. Butoh bei Tadashi Endo.

Es fällt mir schwer, wieder in den Alltag anzukommen. Ich könnte mein ganzes Leben weitertanzen. Oder immer mehr. Was kann man mit so einer Sehnsucht machen, wenn man auch den Komfort mag? (Und wieso sitze ich dann hier am Rechner?)

(David hat seine Eindrucke in sein Blog beschrieben)

Noch einen Tag…

Ich freue mich tierisch auf die nächsten sieben Tagen in Göttingen. Sieben Tage tanzen!

Vorlesungsreihe zum Thema ‘Global Warming’ gefilmd und online

14. Januar 2010: dieser Artikel ist in den Entwürfen hängen geblieben. Schade..

David Archer hat bei RealClimate angekündigt, dass er seine Vorlesungsreihe zum Thema ‘Global Warming’ gefilmd und online gebracht hat.

Ich habe es noch nicht angeschaut, aber wollte die Nachricht schon mal weitergeben.

I video-taped and posted all the lectures from my Global Warming class this quarter. The class is part of our core science curriculum for non-science majors at the University of Chicago, and interest has been strong enough that the class has kind of taken over my teaching life. The lectures are based on my textbook, Understanding the Forecast, written for the class a few years ago. The students found it useful, I think, to be able to skip lectures and watch them later, but mostly I taped them for y’all, thinking someone might them useful. cheers, David.

Silberreiher in Tungeln

Heute morgen haben wir eine Silberreiher auf einen Acker bei Tungeln gesehen. Habe ich hier noch nie gesehen.

Schadenfreude in Bilder

Eine meiner schlechteren aber trotzdem deutlich vorhandenen Eigenschaften ist ‘Schadenfreude’. Als ehemaliger Pfadfinder freuen mir auch die Spuren von Schäden :-)

Dieses Bild zeigt die Spur eines Fahrrads.
Spur von Fahrrad in Eispfütze

Ich bin da am Wegesrand gelaufen – die breitere Spur, denn ich habe mich das nicht selber ausgedacht. Die Spur des Fahrrads in der Mitte lief erst im Sand und dann im Schneeeis. Da, wo die dunkele Stelle ist, ist ein Loch im Eis. Mein Fahrrad stand da in 30 cm. tiefes Wasser. Ich nehme mal an, dass der Radfahrer, der da gefahren ist, auch plötzlich ziemlich erstaunt war, wie tief die Pfütze war. Ich hoffe mal, dass er das Loch mit seinen Füßen gemacht hat..

Aber auch Autos haben es schwer auf die Insel.
Spur von Auto am Straßenrand
Das hier war ein ziemlich steiler Dünenauffahrt. Ziemlich glatt war sie auch. :-D

Coding-Dojo in Bremen am 23.01.2010

Auf die Heimseite der Agile Gruppe Bremen findet ihr die Ankündigung eines Coding-Dojo am 23.01.2010

via Agile Gruppe Bremen – home.